Freie Kräfte Königs Wusterhausen

Wir melden: 1000 junge Deutsche sind angetreten

von Schriftführer am Jan.18, 2010, abgelegt unter Berichte

Vor 65 Jahren erlebte die kulturhistorische und einzigartige Barockstadt Magdeburg zum zweiten Male während ihrer 1200 jährigen Stadtgeschichte einen dramatischen Untergang.

Die Tradition der „Initiative gegen das Vergessen“ wurde auch dieses Jahr in Magdeburg fortgesetzt, um den Toten der Bombennacht vom 16. Januar 1945 würdig und ehrenvoll zu gedenken. Der Gedenkmarsch mit 1000 Teilnehmern legte ein eindrucksvolles Zeugnis für die Kraft der nationalen Bewegung ab und für den Willen sich dem verlogenen Zeitgeist der Pseudodemokraten zu widersetzen.

So setzte sich ein äußerst disziplinierter und würdevoller Trauerzug, der mit klassischer Musik begleitet wurde, vom Hauptbahnhof aus in Richtung Platz des 17. Juni in Bewegung, wo die erste Zwischenkundgebung abgehalten wurde. Als erstes sprach Andy Knape von der „Initiative gegen das Vergessen“. Er thematisierte in seiner Rede den Angriff vom 16. Januar 1945, sowie die Aufgabe der Geschichtswissenschaft. Als nächstes sprach ein Vertreter vom „Aktionsbündnis Bad Nenndorf“. Er legte seinen Schwerpunkt darauf, die vielfachen Verbrechen gegen deutsche während und nach dem Krieg zu beleuchten. Danach sprach ein Vertreter vom „Aktionsbündnis gegen das Vergessen“ aus Dresden und verwies dabei auf den Schulterschluss zwischen dem Aktionsbündnis aus Dresden und der Initiative aus Magdeburg und deren Intention der geschichtlichen Aufarbeitung und Wahrheitsfindung.

Nachdem die erste Zwischenkundgebung abgehalten wurde, formierte sich der Trauerzug wieder und setzte sich in Richtung Buckau in Bewegung. Am zweiten Kundgebungsort angekommen, sprach als erster Redner Sascha Braumann von der „Initiative gegen das Vergessen“. Der Kern seiner Rede handelte vom Zeitgeist und seinen Auswüchsen.

Mit diesen abschließenden Worten wurde der zeremonielle Rahmen eingeläutet. Durch einen engen Flur entlang laufend nahmen die Fackelträger im Halbkreis Aufstellung und Andreas Biere von der „Initiative gegen das Vergessen“ begab sich zum Rednerpult. Er verdeutlichte in seinen Worten, was den Menschen am 16. Januar 1945 in Magdeburg widerfahren ist und rief dabei das schreckliche Geschehen in die Erinnerung eines jeden. Nach diesen ergreifenden Worten und der präzisen Darstellung des mörderischen Ereignisses wurde den vielfachen Toten inform einer Schweigeminute gedacht. Danach wurde wieder in einer ordentlichen Formation Aufstellung genommen und der Trauerzug setzte sich fort und erreichte nach ein paar ­hundert Metern den Endpunkt der Veranstaltung.

Die „Initiative gegen das Vergessen“ kann auf einen würdevollen und ehrenvollen Gedenkmarsch zurückblicken und spricht daher allen Unterstützern und Teilnehmern eine Danksagung aus, für die erfolgreiche und disziplinierte Zusammenarbeit und Durchführung des gestrigen Trauermarsches.

Quelle: Veranstalter


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