Ein Ereignis wirft seine Schatten voraus
von Schriftführer am Jan.21, 2010, abgelegt unter Aktuelles
Bereits im Vorfeld des Dresdner Trauermarsches für die deutschen Opfer der alliierten Terrorbombardements muss der politische Gegner federn lassen. Ein Bündnis gegen das Gedenken, bestehend aus den üblichen Verdächtigen wie linken Organisationen, Gewerkschaften und Kirche, hatte sich auf die Fahnen geschrieben, die größte nationale Veranstaltung in der BRD blockieren zu wollen und rief zur Sperrung des genehmigten Trauermarsches auf. Damit ist ein Straftatbestand erfüllt.
Sogleich wurden Räume des Bündnisses in Berlin und Dresden durchsucht und etwa 4000 Plakaten, sowie dort vorgefundenen Computer beschlagnahmt. Ebenfalls wurden ein linker Szeneladen und ein Büro der SED, äh Linken genau unter die Lupe genommen.
Christian Avenarius, der Dresdner Oberstaatsanwalt, soll sich mit den folgenden Worten dazu geäußert haben: „Auch diese braunen Dumpfbacken haben das Recht zu demonstrieren und können die Demonstrationsfreiheit in Anspruch nehmen.“
Es spricht Bände, wenn ein Oberstaatsanwalt diejenigen, die den Toten ihres eigenen Volkes gedenken wollen, als „Dumpfbacken“ betitelt. Mit Anstand hat so etwas nichts mehr zu tun.
Vor etwa 2500 Jahren gelangte der griechische Staatsmann Perikles bereits zu der folgenden wesentlichen Erkenntnis: „Die Kultur eines Volkes erkennt man daran, wie es mit seinen Toten umgeht.“
Sollte man die Fähigkeit zu einer derartigen Erkenntnis bei einem Oberstaatsanwalt nicht voraussetzen dürfen?
Kameraden! Am 13. Februar auf nach Dresden – Trauermarsch für die deutschen Opfer des alliierten Bombenterrors!
Quelle: Pressestelle KV Havel-Nuthe
Januar 24th, 2010 on 17:09
In unserem freiheitlichen demokratischen System werden keine Demonstrationen genehmigt, sie werden nur eventuell verboten.