Krankenkassen verlangen Zusatzbeiträge – Auch Hartz IV – Empfänger müssen zahlen
von Schriftführer am Jan.28, 2010, abgelegt unter Aktuelles
Seitdem 25. Januar 2010 ist es nun amtlich, die Krankenkassen erheben Zusatzbeiträge für ihre Versicherten. Voraussichtlich 8 Euro muß jeder Versicherte demnächst an seine Krankenkasse überweisen. Die Pharma-Industrie, die durch hochgepuschte “Gefahren” – Stichwort: Schweinegrippe – jährlich Gewinne in Milliardenhöhe erwirtschaftet, wird dies auch weiterhin ohne Einbußen können. Allein der deutsche Michel soll die Kosten für das runter gewirtschaftete Gesundheitssystem zahlen. Auch die Arbeitgeber – egal ob Milliardengewinne oder nicht – werden sich an den Zusatzbeiträgen nicht beteiligen.
Bürger, die Leistungen nach SGB – II (umgangssprachlich Hartz IV genannt) beziehen, müssen demnächst Ihren Krankenkassen jeden Monat die Zusatzbeiträger überweisen. Diese unsoziale Zwangsabgabe wird nicht von den Arbeitsagenturen an die Kassen überwiesen. Wer einen Antrag auf Übernahme bei der Arbeitsagentur stellt, dem wird mit Verweis auf den § 26 Abs. 4 SGB II mitgeteilt werden, daß er die Krankenkasse wechseln muß. Wer dann nicht wechselt, zahlt selber, und wenn die neue Krankenkasse die Zusatzabgabe einführt, heißt es wieder eine neue Krankenkasse suchen. Wann die Krankenkassen die Zusatzbeiträger einführen, bleibt ihnen überlassen. Ob die neue Krankenkasse Zusatzbeiträge erheben wird, läßt sich beim Kassenwechsel also lediglich vermuten.
Nach der Einführung der Praxisgebühr sind die Zusatzbeiträge nun der endgültige Schritt vom Sozialsystem zu einem Asozialsystem.
Um das deutsche Gesundheitssystem wieder leistungsfähig und finanzierbar zu machen, fordert die NPD die Zusammenlegung aller gesetzlichen Krankenkassen zu einer “Großkasse”. So können viele Millionen Euro an Managergehälter und Verwaltungskosten direkt in das Gesundheitssystem fließen. Auch besser verdienende, Selbstständige, Beamte und unsere “Volksvertreter” müssen in die gesetzlichen Krankenversicherungen einzahlen, um so die Beiträge sozialverträglich zu halten.
Durch die Ausgliederung von Ausländern aus dem deutschen Sozialsystem ließen sich weitere Milliarden jedes Jahr einsparen.
Sven Haverlandt
NPD Dahmeland